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  • Blauer Eisenhut

Blauer Eisenhut

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Aconitum napelus, Blauer Eisenhut.

Aus eigenem Garten.

Der Blaue Eisenhut erreicht Wuchshöhen von bis zu zwei Metern und gilt als die giftigste Pflanze des europäischen Raums. Ursprünglich in Sibirien beheimatet, breitete sich der Blaue Eisenhut in vielen Ländern Europas aus und gelangte auch nach Amerika. Er wächst in hohen und kühlen Gebirgslagen und den Alpen und benötigt einen nährstoffreichen und kalkhaltigen Boden. Die Pflanze bevorzugt sonnige oder halbschattige Standorte in feuchten Wiesen, Auwäldern oder in der Nähe von Bächen.

Die dunkelvioletten Blüten ziehen hauptsächlich Hummeln zur Bestäubung an. Sie erscheinen von Juli bis Oktober und entwickeln nach der Blütezeit etwa ein bis zwei Zentimeter lange Früchte.

Alle Pflanzenteile, besonders aber die Wurzel und die Samen enthalten das hochgiftige Alkaloid Aconitin. Er besitzt die Eigenschaft, sowohl über die Schleimhäute als auch über die intakte Hautoberfläche in den Organismus einzudringen und zunächst zu Prickeln und Taubheitsgefühlen an den damit in Kontakt gekommenen Körperstellen zu führen. Wenn eine Behandlung ausbleibt, verursacht das tödliche Gift innerhalb einer Stunde einen Herzstillstand oder Kreislaufkollaps und lähmt schließlich die Atemmuskulatur.

Trotz der Gefahr, die von dieser Pflanze ausgeht, wird der Blaue Eisenhut wegen seiner außergewöhnlich schönen Blütenstände gerne in Gärten kultiviert und als Schnittblume verwendet. Es sollte jedoch beachtet werden, keine Vasen in die Nähe von Esstischen zu stellen.


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